Pflanzenschutz im Privatgarten

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Pflanzenschutz im Privatgarten

Jeder Gärtner möchte reich blühende und üppige Pflanzen in seinem Garten stehen haben. Zudem sollte die Ernte möglichst reichhaltig ausfallen. Deshalb hegt und pflegt der Gartenfreund seine Pflanzen wie seine Kinder. Er möchte sie von Krankheiten und Schädlingen beschützen.

Für das Erkranken einer Pflanze gibt es viele mögliche Ursachen und so ist es nicht ganz einfach, die richtige herauszufinden. Meist sind es mehrere Faktoren, die schlussendlich zum Erkranken der Pflanze führen.

In den meisten Fällen ist ein Mangel oder Überschuss bestimmter Wachstumsfaktoren wie Lichtverhältnisse, Temperatur, Wasser, Luft und Nährstoffe die Ursache.

Eine weitere Möglichkeit besteht im falschen Standort. Wenn Fehler in der Pflege ausgeschlossen werden können, dann kommen nur noch Schädlinge, Pilze, Bakterien und Viren in Frage. Die Antwort darauf ist meist der Pflanzenschutz.

Der Pflanzenschutz kennt verschiedene Möglichkeiten, die zur Abwehr ergriffen werden können. Der Grundgedanke eines jeden Gartenfreundes soll der „integrierte Pflanzenschutz“ sein.

Dieser besagt, dass als Erstes die oben beschriebenen Wachstumsfaktoren optimiert werden müssen. Danach kann mit natürlichen Mitteln und Gegenspielern (Nützlingen) gearbeitet werden. An letzter Stelle sollte der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln stehen.
Ein Garten ist ein Kosmos wo jedes Lebewesen seine Berechtigung hat. Auch die Schädlinge. Deshalb sollte nicht die endgültige Vertreibung das Ziel sein, sondern die Schaderreger in einem überschaubaren, nicht schädigenden Rahmen zu halten.
Der Gärtner muss also darauf achten, dass das Spiel nicht aus dem Gleichgewicht gerät.