Rindenmulch Pro und Contra

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Rindenmulch Pro und Contra

In vielerlei Fällen wird empfohlen, Rindenmulch auf die bepflanzten Flächen zu geben (nicht auf LKW’s ). Das hat einen riesigen Arbeitsvorteil im ersten und zweiten Standjahr der Pflanzen. Unkräuter die sich über Samen verbreiten, haben fast keine Chance, sich zu vermehren. Wurzelunkräuter lassen sich bei feuchtem Boden einfacher ausreißen. Zum zweiten trocknet der mit Rindenmulch abgedeckte Boden nicht so schnell aus und bietet den Pflanzen zusätzlichen Schutz. So auch im Winter, der Mulch bietet der Pflanze einen gewissen Schutz vor starkem Frost.

Allerdings hat dieser so beliebte Rindenmulch auch Nachteile. Durch die automatisch beginnende Zersetzung der Rinde, werden im Boden wichtige Nährstoffe gebunden, und sind somit nicht mehr für die Pflanzen verfügbar. Umso wichtiger ist es bei Neupflanzungen die Pflanzen ausreichend zu düngen, damit das Nährstoffgleichgewicht wieder hergestellt wird. Die Düngung sollte aber auch in weiterer Folge nicht vernachlässigt werden. Empfehlenswert ist es Sträucher und Stauden einmal im Jahr zu mit einem Langzeitdünger zu versorgen.

Als Alternative zum Rindenmulch wird immer öfter Zierkies als Abdeckung der Pflanzflächen verwendet. Diesen gibt es in vielen verschiedenen Arten, z.B.: Porphyr, Granit oder einfache Flusskiesel. Damit kann der Zierkies das als zusätzliches Gestaltungsmittel verwendet werden. Bei der Verwendung von Kies als Mulchschicht ist es empfehlenswert eine Unkrautschutzfolie darunter zu verlegen. Somit wird der Pflegeaufwand minimiert.Ob nun Rindenmulch oder Zierkies, letztlich kommt es auf Ihren Geschmack an.